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RUAG Aerostructures: Projektleiter Planning & Control

Flugzeugindustrie, Schweiz, Umsatz: CHF 80 Mio. / 200 MA

 

Schon während dem Projekt Reintegration Machining erkannte ich, dass die Organisation kochte und sehr viel Management-Attention für das Tagesgeschäft erbrachte. Workload-Kapazität waren unausgeglichen und bezüglich Planung & Steuerung war eine gewisse Demotivation zu spüren.

 

  • Ein «State of the Art» System von PLANNING & CONTROL vermittelt, entwickelt, ausgebildet und als Coach begleitet. 5 Methoden bildeten dabei die Grundlage: 1) SAP = Realität; 2) Basis jeder industriellen Planung (Workload- Kapazität, Durchlaufzeit, Materialverfügbarkeit); 3) «MASTER-SLAVE»-Methode; 4) «WINDOW»-Methode; 5) «TOPF»-Methode

  • Den Prozess «PLANNING & CONTROLL» definiert und visualisiert. 1) Inneres System mit SAP & wayRTS (Kunden- & Fertigungsauftrag, Workload-Kapazität, «Topf» (Prios.), Materialverfügbarkeit) und 2) den Schnittstellen zum Äusseren System (Kunde mit Order-Processing, Prozessbeherrschung, Supplier, Human-Kapa. & Kompetenzen, Maschinen-Kap.)

  • Die Führung des Prozesses «PLANNING & CONTROL» im Detail definiert und visualisiert. 1) WER (Prozess-Owner & Team); 2) WIE (Check von Workload-Kapazität in einer Hierarchie von Value-Areas); 3) WAS (ein Bild sagt mehr als 1000 Worte sowie «Freie Kapazität»); 4) AKTIONEN (Detachierung, Flex. Arbeitszeit, Priorität, Kapa-Anpassung, Umplanung)

  • Ein zentrales Thema war die Methode «SAP = REALITÄT». Dabei DAS PROBLEM visualisiert (Kapazität < Bedarf) mit der Auswirkung «Workload in Vergangenheit», die Engpass-Value-Areas herausgefiltert & Massnahmen zur Behebung der Engpässe aufgezeigt

  • Schnittstelle, zwischen der Absenz-Erfassung (planbare Absenzen wie z.B. Ferien) und der Kapazitätsplanung entwickelt, selbst programmiert (VBA) und Implementiert

  • Eine Struktur von 7 KPI’s entwickelt und implementiert (Download aus wayRTS mit Verarbeitung in EXCEL/VAB). Diese KPI’s gaben darüber Auskunft, ob das System «PLANNING & CONTROL» unter Kontrolle war und zeigte die Interventions-Möglichkeiten auf

  • Zusammenhänge der «Zeiten» (Vorgabe-, Ist-, Präsenz- Verteil-) aufgezeigt und die Einflussfaktoren beschrieben. Synchronisation mit dem Budget-Prozess angestossen

  • Mit allen Akteuren (Produktion, AVOR & Engineering, Planung, Logistik) die Durchlaufzeiten definiert und in SAP sowie wayRTS implementiert. Dabei die Tatsache, dass dies keine exakte Wissenschaft ist, nie aus den Augen verloren

Resultate / Erfolge

  • Die Kompetenz bezüglich PLANNING & CONTROL sowie genereller Themen der Produktion & Logistik auf ein professionelles Niveau angehoben

  • Beruhigung der «Kochenden Organisation» mittels faktenbasierter Diskussionen

  • Als Coach und Unterstützer in allen Fragen der Produktion und Logistik aber auch von Führung und (Projekt)-Management aufgetreten. Als «Graue Eminenz» war meine Expertise überall geschätzt und willkommen

  • Die Value-Areas so definiert, dass die vielen unterschiedlichen Value-Streams und die daraus resultierende Komplexität beherrschbar wurden. Eigens entwickelte Analyse-Tools (VBA) unterstützten die Komplexitätsbeherrschung. Im Zusammenspiel der unterschiedlichen Prozesse und Technologien das immense Marktpotenzial und den Charakter als «Juwel» der Branche aufgezeigt

  • Umfangreiche Dokumentation mit Beschreibungen der Strukturen, Resultaten sowie Arbeits- & Betriebsanleitungen von fast 200 Seiten zur Verfügung gestellt.