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Outsourcing Schrankmontage

 

Ausgangslage

Ein Grosskonzern betrieb eine kleine Sparte im Systemgeschäft mit einem Umsatz von ca. 5 Mio. CHF. Diese Sparte war, im Zusammenhang mit andern Geschäftsfeldern, von strategischer Bedeutung und musste deshalb trotz relativ kleinem Umsatz beibehalten werden. Eine Gruppe von 5 Personen war zuständig für die Montage der kundenspezifischen Schaltschränke. Die Auslastung der Gruppe schwankte jedoch sehr stark. Ein Projekt solle die Machbarkeit eines Outsourcings dieser Montage prüfen und bei positivem Resultat die Umsetzung vornehmen. Ich wurde mit der Projektleitung betraut.

 

Lösungskonzept

  • Zusammen mit allen Stakeholdern wurde eine exakte Definition der Anforderungen an einen (externen) Partner erarbeitet. Diese Definition enthielt auch „weiche“ Faktoren, also „firmenkulturelle“ Aspekte.
  • In einer Ausschreibung sowie mit direkter Ansprache wurden mögliche Partner gesucht.
  • Nach einem ersten Auswahlverfahren wurden konkrete Offerte für einen „Normschrank“ eingeholt. Um die generelle Kostenstruktur eines möglichen Partners zu beurteilen, verlangten wir die Offerten als „offene Kalkulation“.
  • Mit einer Nutzwertanalyse wurde eine weitere „Short-List“ erstellt.
  • Ein „Stresstest“ anhand konkreter „Fälle“ inkl. Audits vor Ort führten zum vorläufigen Kandidaten.
  • Parallel zu den Vertragsverhandlungen, mit teilweiser Übernahme von Montagemitarbeitenden, wurde ein konkreter Schrank von einem gemischten Team montiert. Dies war ein letzter „Stresstest“ und gab beiden Seiten das Vertrauen in das gesamte Projekt.
  • Ausarbeitung einer Übergabeplanung mit schrittweisem Transfer der Verantwortung
  • Enge Begleitung der konkreten Übergabe mit laufendem Check zwischen „Theorie und Praxis“

 

Resultate

  • Projektabschluss bereits nach 6 Monaten
  • Reduktion der Gesamtkosten um > 30%
  • Erarbeitung des gesamten Business-Prozesses als integrierter Bestandteil des Vertrages.